Choreographer


Bild: Dominique Brewing
Bild: Dominique Brewing

Neben seiner Arbeit als Tänzer choreografiert Johannes seit einigen Jahren.

 

2021 gründete er mit der Figurenspielerin Hanna Malhas das Kollektiv "multipluralwesen" und choreografierte das abendfüllende Stück "Die gemütliche Wahrheit", welches im März digital und Mitte Dezember analog Premiere im Theaterhaus Stuttgart feiert. Des Weiteren feierte sein Kurzstück "Exhibiton of being" Premiere im Rahmen des Festivals Stadtgestalten in Rottenburg und wurde im Rahmen von FTTS zu Gast im Mercedes Benz Museum Open Air gezeigt. Sein Solo "Vanish i n g  A c t" präsentiert er bei Stuttgart Solo Choreo 2020 und bei der Langen Nacht Spezial in Karlsruhe. Johannes erhielt 2020 und 2021 das KünstlerInnen Stipendium 10qm der Stadt Stuttgart.

 

sein neustes Stück "Prepost Avatar", kreiert mit dem Tänzer Elias Bäckebjörk, feiert am 17. März beim internationalem Solo Tanz Theater Festival 2022 in Stuttgart Premiere.

 

Stücke:

Prepost Avatar (2022)

Die gemütliche Wahrheit (2021)

Exhibition of being (2021)

A cozy place (2020)

Vanis h i n g  A c t (2020)

Cooking, Cleaning & Vaginas (2019)

Die gemütliche Wahrheit (The comfortable truth)

Das Kollektiv multipluralwesen (Tanz und Figurenspiel) performt unter der künstlerischen Leitung von Johannes Blattner „Die gemütliche Wahrheit“. Das Stück beschäftigt sich mit der Sehnsucht, ein bequemeres Leben zu führen und mit der Notwendigkeit im persönlichen Komfort Platz für andere zu machen, um den eigenen moralischen Standart gerecht zu werden. Das Stück feierte im März 2021 Premiere im online Stream und wurde im Dezember als Christmas Edition für die Bühne adaptiert.

 

Exhibition of being

„Staying vulnerable is the risk we have to take if we want to experience connection.“ (Brené Brown, The Gifts of Imperfection)

 

A cozy place (Work-in-Progress)

In einem Experiment treffen Figurenspiel und Tanz aufeinander und beschäftigen sich mit dem Spielraum zwischen analoger und digitaler Performance. 

Alone in the studio with 2 feet, 4 hands, 8 bodies and no head (Work-in-Progress)

Eine solistische Auseinandersetzung mit der Schnittstelle zwischen Analog und Digital, im Rahmen einer Residenz in der Tanztendenz München.

2(:)22 Impressions

Video Zusammenschnitt zu eine Research zum Thema Privilegien im Rahmen der "Offenen Studios" der Tanztendenz München e.V.

Vanis h i n g  A c t

Eine Choreografie über den Wunsch sich in Luft aufzulösen.

Cooking, Cleaning and Vaginas

Eine Choreografie über Aspekte der #metoo Debatte.

Pressestimmen:

"Wo stehen die Frauen nach der Feminismusbewegung und #Metoo-Debatte heute? Und was ist mit Männern, die Opfer sind? Diesen Fragen spürte Johannes Blattner in seiner wuchtigen, aufwühlenden Choreografie "Cooking, Cleaning and Vaginas" nach. Langer Schlussapplaus und Standing Ovations für die vielversprechenden Nachwuchs-Choreografen." Pforzheimer Zeitung, 15.07.19

 

"Absolut unter die Haut ging die Tanzperformance "Cooking, Cleaning and Vaginas"(...)" Pforzheimer Kurier, 29.06.19

 

„Kein Schweigen mehr,stattdessen Ausbruch der Gefühle: Ihr Statement zur #metoo-Debatte brachte die Company aus Pforzheim bildgewaltig auf die Bühne. (...) „Good Girl“ sprüht Evi van Wieren im Maleranzug auf die Papierrolle, während dazu „Blurred Lines“, die Musik von Robin Thicke ertönt. „Opfer“ ist rechts auf der Bühne der Blackbox im Waldkraiburger Haus der Kultur zu lesen. In Schockstarre verharrt eine weitere Tänzerin auf der Bühne, tiefverletzt, eingewickelt in Klebeband. Es sind beklemmende Momente und es ist Höhepunkt zugleich zum Ende eines großartigen Gastspiels des Ballett Theaters Pforzheim, das sich in einer viertelstündigen Darbietung auch der #metoo-Debatte nicht verschließt. „Cooking, Cleaning and Vaginas“ hat der Jungchoreograf Johannes Blattner ein bilderintensives Werk geschaffen, um der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten. Große Emotionen und exzellente Umsetzung prägten das vierte Gastspiel des Theaters aus Pforzheim (...)“. Oberbayrisches Volksblatt, 2.11.2018

 

"Da ist vor allem die Endszene, die fesselt. Wenn sich nach den Erniedrigungen und Beschränkungen die Wut wie ein Blitz Bahn bricht und der feste Boden der erkämpften Freiheit in einen Abgrund der Zerstörung stürzt. (...) setze doch vor allem die szenisch-tänzerische Performance "Cooking, Cleaning and Vaginas" von Blattner harte Akzente." Pforzheimer Zeitung, 29.06.19