Choreographer


Mi, 11.03. 20:00 Stuttgart Solo Choreo 2020 ("Vanis h i n g A c t"), Treffpunkt Rotebühlplatz, Stuttgart

Vita Choreographie

Johannes Blattner arbeitet neben seiner Tätigkeit als Tänzer auch als freier Choreograph. 

 

Im Oktober 2018 feierte seine erste zeitgenössisches Choreografie „Cooking, Cleaning and Vaginas“ Premiere in Waldkraiburg, im Rahmen von der Theater Pforzheim Produktion "Junge Choreografen". Das Stück wurde zudem am Theater Pforzheim, der Hochschule Pforzheim und dem Fitz Theater für animierte Formen in Stuttgart gezeigt. 

 

Es folgte sein Solo “Vanis h i n g A c t” mit dem  er zum „Stuttgart Solo Choreo 2020“- Abend im Rahmen des 24. Internationalen Solo-Tanz-Theater Festivals Stuttgart 2020 sowie zur „Reihe 23“ im Landesmuseum Stuttgart eingeladen wurde. Zuvor choreografierte er das Jugendtheaterstück „Monster“, das beim Tanz/ Jugendtheater- Festival Rampenlichter in München gezeigt wurde.

 

 

Neben weiteren choreografischen Tätigkeiten für das Theater Pforzheim („Sugar - manche mögen’s heiß“, „Street Scene“, „Frau Müller muss weg“ und „Für immer schön“) choreografiert Johannes seit 2015 für das Cala Theater in Freiburg, u. a. für die Stücke „Gott des Gemetzels“, „Meisterklasse“, „Vier linke Hände“, „Der Messias“ und „Gut gegen Nordwind/Alle sieben Wellen“.

Pressestimmen:

"Wo stehen die Frauen nach der Feminismusbewegung und #Metoo-Debatte heute? Und was ist mit Männern, die Opfer sind? Diesen Fragen spürte Johannes Blattner in seiner wuchtigen, aufwühlenden Choreografie "Cooking, Cleaning and Vaginas" nach. Langer Schlussapplaus und Standing Ovations für die vielversprechenden Nachwuchs-Choreografen." Pforzheimer Zeitung, 15.07.19

 

"Absolut unter die Haut ging die Tanzperformance "Cooking, Cleaning and Vaginas"(...)" Pforzheimer Kurier, 29.06.19

 

„Kein Schweigen mehr,stattdessen Ausbruch der Gefühle: Ihr Statement zur #metoo-Debatte brachte die Company aus Pforzheim bildgewaltig auf die Bühne. (...) „Good Girl“ sprüht Evi van Wieren im Maleranzug auf die Papierrolle, während dazu „Blurred Lines“, die Musik von Robin Thicke ertönt. „Opfer“ ist rechts auf der Bühne der Blackbox im Waldkraiburger Haus der Kultur zu lesen. In Schockstarre verharrt eine weitere Tänzerin auf der Bühne, tiefverletzt, eingewickelt in Klebeband. Es sind beklemmende Momente und es ist Höhepunkt zugleich zum Ende eines großartigen Gastspiels des Ballett Theaters Pforzheim, das sich in einer viertelstündigen Darbietung auch der #metoo-Debatte nicht verschließt. „Cooking, Cleaning and Vaginas“ hat der Jungchoreograf Johannes Blattner ein bilderintensives Werk geschaffen, um der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten. Große Emotionen und exzellente Umsetzung prägten das vierte Gastspiel des Theaters aus Pforzheim (...)“. Oberbayrisches Volksblatt, 2.11.2018

 

"Da ist vor allem die Endszene, die fesselt. Wenn sich nach den Erniedrigungen und Beschränkungen die Wut wie ein Blitz Bahn bricht und der feste Boden der erkämpften Freiheit in einen Abgrund der Zerstörung stürzt. (...) setze doch vor allem die szenisch-tänzerische Performance "Cooking, Cleaning and Vaginas" von Blattner harte Akzente." Pforzheimer Zeitung, 29.06.19